Wer schreibt #
Ich wandere zwischen zwei Welten: der gedanklichen, in der Theorien wachsen, und der praktischen, in der Dinge Form annehmen.
Ich übe mich im Philosophieren, im Entwerfen von Gedankenräumen, im Erkunden des Möglichen. Und zugleich liebe ich das Konkrete. Das Bauen, das Programmieren, das Tüfteln, das Erschaffen – den Moment, in dem eine Idee plötzlich Gestalt annimmt.
Ich bin am ehesten dort zu Hause, wo beide Welten aufeinander treffen.
Worüber #
Ich schreibe über das, was mich beschäftigt: über Systeme – technische wie gedankliche –, über Klarheit, über Irrtümer, über das Staunen, das manchmal zwischen zwei Zeilen auftaucht. Manches wird knapp sein, anderes etwas ausführlicher.
Warum #
Weil Schreiben eine Form des Nachdenkens ist. Weil Gedanken, die nicht festgehalten werden, zu schnell verdampfen.
Wenn du hier etwas findest, das dich begleitet, irritiert oder inspiriert, dann erfüllt dieser Blog seinen Zweck.
Rhythmus #
Alle zwei Wochen erscheint ein neuer Artikel – mal ein Essay, mal ein Praxisbericht. Zwischen den Hauptartikeln streue ich manchmal kürzere Stücke ein: Tools, News, Empfehlungen, Gedanken, die keinen langen Atem brauchen.
Was du nicht findest #
Fertige Wahrheiten. Buzzwords, die sich für Gedanken ausgeben. Oder die Illusion, dass Komplexität sich immer auf einen Satz reduzieren lässt.
Was du findest #
Einen Gedanken, der hängen bleibt. Einen Zweifel, der fruchtbar wird. Oder einen Satz, der etwas in dir anstößt, das du schon kanntest, aber noch nicht benannt hattest.
Außerdem #
Kritikoffenheit - ich schreibe nicht aus der Position des Wissenden, sondern aus der des Erkundenden. Fehler gehören dazu, blinde Flecken erst recht.
Wenn dir etwas auffällt – ein Gedanke, der schief steht, ein Argument, das wackelt, ein Satz, der stolpert, freue ich mich über jede Rückmeldung. Dieser Ort lebt davon, dass er sich verändern kann und darf.
Quellenangaben #
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